0
ibx-c-39541-0
ť        _ a:9:{s:7:"cft-110";s:7:"cft-110";s:12:"c-39541-v-12";s:12:"c-39541-v-12";s:7:"c-39541";s:7:"c-39541";s:7:"l-38853";s:7:"l-38853";s:4:"lp-2";s:4:"lp-2";s:8:"lp-36277";s:8:"lp-36277";s:8:"lp-36504";s:8:"lp-36504";s:8:"lp-36509";s:8:"lp-36509";s:8:"lp-38853";s:8:"lp-38853";}O:40:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content":2:{s:11:"versionInfo";O:52:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\VersionInfo":10:{s:2:"id";i:205989;s:9:"versionNo";i:12;s:11:"contentInfo";O:52:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\ContentInfo":15:{s:2:"id";i:39541;s:4:"name";s:48:"Hilfe fĂĽr MĂ¤dchen und Frauen mit EssstĂ¶rungen";s:13:"contentTypeId";i:110;s:9:"sectionId";i:1;s:16:"currentVersionNo";i:12;s:11:"isPublished";b:1;s:7:"ownerId";i:37012;s:16:"modificationDate";i:1754907014;s:15:"publicationDate";i:1596698331;s:15:"alwaysAvailable";b:0;s:8:"remoteId";s:32:"1e43ac0e8800ffbb482244adf9d58309";s:16:"mainLanguageCode";s:6:"ger-DE";s:14:"mainLocationId";i:38853;s:6:"status";i:1;s:8:"isHidden";b:0;}s:5:"names";a:1:{s:6:"ger-DE";s:48:"Hilfe fĂĽr MĂ¤dchen und Frauen mit EssstĂ¶rungen";}s:12:"creationDate";i:1754906964;s:16:"modificationDate";i:1754907014;s:9:"creatorId";i:43028;s:6:"status";i:1;s:19:"initialLanguageCode";s:6:"ger-DE";s:13:"languageCodes";a:1:{i:0;s:6:"ger-DE";}}s:6:"fields";a:34:{i:0;O:46:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\Field":6:{s:2:"id";i:526264;s:17:"fieldDefinitionId";i:1280;s:4:"type";s:8:"ezstring";s:5:"value";O:51:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\FieldValue":3:{s:4:"data";s:11:"Lebenshilfe";s:12:"externalData";N;s:7:"sortKey";s:11:"lebenshilfe";}s:12:"languageCode";s:6:"ger-DE";s:9:"versionNo";i:12;}i:1;O:46:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\Field":6:{s:2:"id";i:526265;s:17:"fieldDefinitionId";i:1267;s:4:"type";s:8:"ezstring";s:5:"value";O:51:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\FieldValue":3:{s:4:"data";s:48:"Hilfe fĂĽr MĂ¤dchen und Frauen mit EssstĂ¶rungen";s:12:"externalData";N;s:7:"sortKey";s:48:"hilfe fĂĽr mĂ¤dchen und frauen mit essstĂ¶rungen";}s:12:"languageCode";s:6:"ger-DE";s:9:"versionNo";i:12;}i:2;O:46:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\Field":6:{s:2:"id";i:526266;s:17:"fieldDefinitionId";i:1269;s:4:"type";s:8:"ezstring";s:5:"value";O:51:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\FieldValue":3:{s:4:"data";s:222:"Mit Freunden beim Italiener um die Ecke essen gehen oder sich ĂĽber ein StĂĽck Kuchen freuen â€“ das fĂ¤llt vielen Frauen und MĂ¤dchen schwer, die sich an die Beratungsstelle â€žWaagnisâ€ś in Regensburg wenden. Ein Besuch.";s:12:"externalData";N;s:7:"sortKey";s:222:"mit freunden beim italiener um die ecke essen gehen oder sich ĂĽber ein stĂĽck kuchen freuen â€“ das fĂ¤llt vielen frauen und mĂ¤dchen schwer, die sich an die beratungsstelle â€žwaagnisâ€ś in regensburg wenden. ein besuch.";}s:12:"languageCode";s:6:"ger-DE";s:9:"versionNo";i:12;}i:3;O:46:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\Field":6:{s:2:"id";i:526268;s:17:"fieldDefinitionId";i:1327;s:4:"type";s:20:"ezobjectrelationlist";s:5:"value";O:51:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\FieldValue":3:{s:4:"data";a:1:{s:21:"destinationContentIds";a:1:{i:0;i:39074;}}s:12:"externalData";N;s:7:"sortKey";s:5:"39074";}s:12:"languageCode";s:6:"ger-DE";s:9:"versionNo";i:12;}i:4;O:46:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\Field":6:{s:2:"id";i:526269;s:17:"fieldDefinitionId";i:1319;s:4:"type";s:20:"ezobjectrelationlist";s:5:"value";O:51:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\FieldValue":3:{s:4:"data";a:1:{s:21:"destinationContentIds";a:1:{i:0;i:39921;}}s:12:"externalData";N;s:7:"sortKey";s:5:"39921";}s:12:"languageCode";s:6:"ger-DE";s:9:"versionNo";i:12;}i:5;O:46:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\Field":6:{s:2:"id";i:526270;s:17:"fieldDefinitionId";i:1316;s:4:"type";s:16:"ezobjectrelation";s:5:"value";O:51:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\FieldValue":3:{s:4:"data";a:1:{s:20:"destinationContentId";i:39922;}s:12:"externalData";N;s:7:"sortKey";i:39922;}s:12:"languageCode";s:6:"ger-DE";s:9:"versionNo";i:12;}i:6;O:46:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\Field":6:{s:2:"id";i:526271;s:17:"fieldDefinitionId";i:1272;s:4:"type";s:10:"ezrichtext";s:5:"value";O:51:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\FieldValue":3:{s:4:"data";s:10529:"<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<section xmlns="http://docbook.org/ns/docbook" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xmlns:ezxhtml="http://ibexa.co/xmlns/dxp/docbook/xhtml" xmlns:ezcustom="http://ibexa.co/xmlns/dxp/docbook/custom" version="5.0-variant ezpublish-1.0"><para>Der Raum, in dem Claudia Burmeister, die Leiterin der <link xlink:href="http://www.waagnis.de/" xlink:show="new">Beratungsstelle fĂĽr EssstĂ¶rungen â€žWaagnisâ€ś in Regensburg</link>, vor der Laptopkamera sitzt, wirkt hell und freundlich. Im Hintergrund ist eine Sitzecke mit gemĂĽtlichen Sesseln und einem kleinen Tisch zu sehen. Die Wand dahinter ist in einem warmen Apricotton gestrichen. Hier finden normalerweise mehrere BeratungsgesprĂ¤che am Tag statt, doch wegen der Corona-Pandemie ist auch die Beratungsstelle fĂĽr Besucher geschlossen. Die Mitarbeiterinnen von â€žWaagnisâ€ś haben auf Telefonberatungen umgestellt.</para><para>An â€žWaagnisâ€ś wenden sich im Jahr etwa 300 bis 400 Klientinnen und Klienten. Die meisten von ihnen sind zwischen 20 und 30 Jahre alt, ein Drittel der Ratsuchenden sind Eltern oder andere AngehĂ¶rige, die sich Sorgen um ihre Kinder, Enkel oder Geschwister machen. Ăśber 90 Prozent der Klientinnen und Klienten sind Frauen. Sie haben Bulimie, Magersucht oder die weniger bekannte Binge-Eating-StĂ¶rung, bei der die Betroffenen immer wieder EssanfĂ¤lle haben und ĂĽber den eigentlichen Hunger hinaus schnell viel essen, bis der Magen schmerzt. â€žEs fĂĽhlt sich an wie HeiĂźhunger, aber es ist Seelenhunger durch Gestresst-Sein, Traurig-Sein, Allein-Sein oder WĂĽtend-Seinâ€ś, erklĂ¤rt Claudia Burmeister, die Leiterin der Beratungsstelle. Andere machen sich den ganzen Tag ĂĽber Gedanken darum, was sie essen und wie viele Kalorien sie zu sich nehmen, oder haben fĂĽr sich eine Einteilung in â€žerlaubteâ€ś und â€žverboteneâ€ś Nahrungsmittel. â€žWenn die Frauen sich an uns wenden, kommen die meisten aus einer lĂ¤ngeren Geschichte heraus. Sie haben gedacht, es sei nur eine Phase, die sie selbst wieder in den Griff bekommen. Doch dann merken sie, dass sie alleine nicht weiterkommenâ€ś, sagt Claudia Burmeister und schiebt sich eine StrĂ¤hne ihrer schulterlangen, rotbraun getĂ¶nten Locken hinters Ohr. Die 62-JĂ¤hrige berĂ¤t seit ĂĽber 30 Jahren Frauen und MĂ¤dchen mit EssstĂ¶rungen und hat die GrĂĽndung der Beratungsstelle â€žWaagnisâ€ś mitinitiiert.</para><title ezxhtml:level="2">Was fĂĽhle ich beim Thema Essen?</title><para>In einem ersten BeratungsgesprĂ¤ch klĂ¤ren Claudia Burmeister und ihre Kolleginnen, ob die Klientin eine EssstĂ¶rung hat und welche BehandlungsmĂ¶glichkeiten es gibt. Diese reichen von einer ErnĂ¤hrungsberatung ĂĽber die Teilnahme an angeleiteten GesprĂ¤chsgruppen bis hin zu Therapie und Klinikaufenthalt. AuĂźerdem versuchen die Beraterinnen, einzuschĂ¤tzen, wie ausgeprĂ¤gt und wie gefĂ¤hrlich die EssstĂ¶rung schon ist. Dazu fragen die Expertinnen nach, wie das Essverhalten der Ratsuchenden aussieht, welche Gedanken sie mit dem Thema Essen verbinden, und vor allem, welche GefĂĽhle mit Essen oder Nicht-Essen in Zusammenhang stehen. Manche Frauen und MĂ¤dchen kommen nur ein- oder zweimal zu einem GesprĂ¤ch, andere begleiten die Beraterinnen ĂĽber einen lĂ¤ngeren Zeitraum hinweg, beispielsweise, um die Wartezeit bis zum Beginn einer Therapie oder eines Klinikaufenthaltes zu ĂĽberbrĂĽcken.</para><para>Eine der Klientinnen, die regelmĂ¤Ăźig mit den Mitarbeiterinnen von â€žWaagnisâ€ś in Kontakt sind, ist Marie*. Sie mĂ¶chte anonym bleiben und erzĂ¤hlt am Telefon von ihrer EssstĂ¶rung. Mit zwĂ¶lf oder 13Â Jahren begann sie, sich mit anderen MĂ¤dchen zu vergleichen, und fĂĽhlte sich zu dick. Sie hielt DiĂ¤t und zĂ¤hlte ĂĽber zwei oder drei Jahre hinweg Kalorien. Als sie etwa 16 Jahre alt war, â€žrutschteâ€ś sie in die Bulimie, wie sie sagt. â€žAm Anfang war das fĂĽr mich ganz entspanntâ€ś, erzĂ¤hlt sie rĂĽckblickend. â€žIch konnte so viel essen wie ich wollte, habe aber nicht zugenommen, weil ich das Essen immer wieder erbrochen habe.â€ś Doch irgendwann wurde das Erbrechen zu einem Zwang. â€žDann habe ich gemerkt, dass da etwas gar nicht mehr stimmt bei mir. Ich hatte mich teilweise nicht mehr unter Kontrolle und wusste, jetzt brauche ich Hilfe.â€ś Ihre Eltern suchten fĂĽr Marie eine Therapeutin, die ihr von den angeleiteten GesprĂ¤chsgruppen von â€žWaagnisâ€ś fĂĽr MĂ¤dchen mit EssstĂ¶rungen erzĂ¤hlte. Neben einem Klinikaufenthalt und einer Therapie nahm Marie ĂĽber zwei Jahre hinweg immer wieder an Treffen der â€žWaagnisâ€ś-Selbsthilfegruppen teil. Sie werden von einer SozialpĂ¤dagogin und Therapeutin geleitet, die die GesprĂ¤che moderiert und Ăśbungen zur Achtsamkeit oder KĂ¶rperwahrnehmung einbringt. â€žMir hat es wahnsinnig gutgetan, zu erleben, dass es noch mehr junge Frauen gibt, die Schwierigkeiten haben, genug zu essenâ€ś, erzĂ¤hlt Marie. â€žMan kann sich offen austauschen, weil die anderen wissen, wie es einem geht.â€ś</para><para>Inzwischen geht es Marie besser und sie hat es geschafft, die Bulimie hinter sich zu lassen. â€žIch habe nicht mehr die Gedanken, dass ich abnehmen mĂ¶chte. Das GefĂĽhl, ich bin zu dick und dass ich mich erbrechen muss nach dem Essen sind, auch wegâ€ś, berichtet die 25-JĂ¤hrige. Sie macht sich aber nach wie vor sehr viele Gedanken darĂĽber, was sie isst und wie viele Kalorien bestimmte Lebensmittel haben. Sie achtet auch sehr darauf, dass sie sich gesund ernĂ¤hrt. WĂĽrde sie mit Freunden in einer Pizzeria essen gehen, fiele ihre Wahl wahrscheinlich auf einen Salat. Eine Pizza wĂĽrde sie sich verbieten, auch wenn sie Lust darauf hĂ¤tte. Ein Restaurantbesuch ist fĂĽr Marie deshalb mehr Stress als Genuss. â€žDiese Unbeschwertheit aus der Kindheit oder von anderen Menschen, dass man isst, worauf man Lust hat, und aufhĂ¶rt, wenn man satt ist, habe ich nichtâ€ś, sagt sie. Sie hat wĂ¶chentlich einen Termin bei einer Therapeutin und bei einer Ă„rztin, die ihr Essverhalten im Blick behĂ¤lt. FĂĽr die tĂ¤glichen Mahlzeiten hat Marie einen ErnĂ¤hrungsplan, in dem genau vorgeschrieben ist, was sie wann isst und wie viel. Zum FrĂĽhstĂĽck gibt es beispielsweise MĂĽsli, mittags eine Brotzeit und abends eine warme Mahlzeit. â€žOb ich jemals wieder ein normales Essverhalten haben werde, weiĂź ich nichtâ€ś, stellt Marie fest und klingt nachdenklich.</para><title ezxhtml:level="2">In Ruhe kochen in der Corona-Zeit</title><para>Mit den Auswirkungen der Ausgangs- und Kontaktsperren in der aktuellen Corona-Krise kommt sie ĂĽberraschend gut zurecht. Normalerweise arbeitet sie als Flugbegleiterin, doch da der Flugverkehr weitgehend ausgesetzt ist, verbringt die junge Frau die Zeit zu Hause. â€žSo kann ich in Ruhe einkaufen, kochen und mich gut auf mein Essverhalten konzentrieren. Jetzt habe ich die Gelegenheit, mich auch mal aufzupĂ¤ppeln, und mĂ¶chte ein paar Kilo zunehmen.â€ś</para><para>Andere Betroffene haben grĂ¶Ăźere Schwierigkeiten mit den Ausgangs- und Kontaktsperren. Das erlebt Claudia Burmeister von â€žWaagnisâ€ś derzeit in vielen TelefongesprĂ¤chen. Wenn die Ablenkung durch Arbeit und das Treffen mit Gleichgesinnten oder Freunden fehlten, verstĂ¤rkt sich die EssstĂ¶rung oft wieder. Eine Klientin der Beratungsstelle mit Binge-Eating-StĂ¶rung berichtete Claudia Burmeister beispielsweise, dass sie nun doch wieder einen groĂźen Essdrang verspĂĽrt und isst, bis sie Magenschmerzen bekommt. Die Frau hatte nach einer Magenverkleinerung eigentlich schon ĂĽber einen lĂ¤ngeren Zeitraum hinweg abgenommen. â€žAber jetzt sind fĂĽr die Klientin Einkaufen und Essen wieder eine Art Trost, eine EntspannungsmĂ¶glichkeit. Es nimmt fĂĽr sie den Platz ein, den sonst das Treffen und die Aussprache mit einer Freundin oder mit anderen in einer Selbsthilfegruppe hĂ¤ttenâ€ś, erklĂ¤rt Claudia Burmeister das Verhalten der Ratsuchenden.</para><para>Die Ursachen fĂĽr eine EssstĂ¶rung sind vielfĂ¤ltig. Eine groĂźe Rolle spielen Beziehungen zu Eltern und anderen Familienmitgliedern in der Kindheit, weiĂź Claudia Burmeister aus vielen BeratungsgesprĂ¤chen. â€žEs geht darum, wie die Betroffenen bestĂ¤rkt worden sind und wie gut sie ein GefĂĽhl entwickeln konnten, dass sie okay sind, auch wenn sie nicht zu 100 Prozent dem SchĂ¶nheitsideal entsprechenâ€ś, erklĂ¤rt Claudia Burmeister. SpĂ¤ter kommen dann manchmal spĂ¶ttische Bemerkungen oder sogar Erlebnisse von Mobbing und Abwertung in der Schule dazu. An der Entstehung von EssstĂ¶rungen habe auch die Gesellschaft einen groĂźen Anteil, findet die Leiterin der Beratungsstelle. â€žZum einen gibt es an jeder Ecke gĂĽnstiges Essen, das gut duftet, und gleichzeitig heiĂźt es: Du bist nur gut, wenn du dich zurĂĽckhĂ¤ltst, schlank und gestĂ¤hlt bistâ€ś, bringt Claudia Burmeister den Widerspruch auf den Punkt.</para><title ezxhtml:level="2">Leistung und Disziplin im ElternhausÂ </title><para>Gerade bei magersĂĽchtigen Klientinnen ist der Beraterin aufgefallen, dass sie hĂ¤ufig aus Familien stammen, in denen Wert auf Bildung und Leistung gelegt wird. â€žDort gibt es groĂźe Ideale, intellektuelle, musische oder sportliche Leistungen betreffend. Erfolgreiche Kontrolle und Disziplinierung des Essverhaltens und anderer Lebensbereiche sind dort sehr wichtigâ€ś, reflektiert Claudia Burmeister nach kurzem Nachdenken. Auch viele der an Bulimie Erkrankten kommen aus gebildeten ElternhĂ¤usern, so die Erfahrung der Beraterin.</para><para>Einen Ă¤hnlichen Hintergrund hat auch Marie. Ihrer Mutter sei es immer wichtig gewesen, dass sie ihr Abitur mache, anschlieĂźend studiere und ein gutes Bild nach auĂźen abgebe, erzĂ¤hlt die 25-JĂ¤hrige. â€žAber was ich als Mensch brauche, das war nie wichtig fĂĽr sie. Das hat mich schon immer sehr verletzt und ich habe auch heute noch eine schwierige Beziehung zu meiner Mutterâ€ś, sagt die junge Frau und wirkt traurig. â€žIch merke immer noch, dass es mir nach einem Besuch bei ihr nicht so gut geht beim Essen.â€ś</para><para>Die tiefer liegende Ursache fĂĽr eine EssstĂ¶rung herauszufinden, ist die schwierigste Aufgabe fĂĽr Betroffene und Therapeuten. Das kann mehrere Jahre in Anspruch nehmen, berichtet Claudia Burmeister. â€žIch sage meinen Klientinnen oft: Du bist nicht schuld an deiner EssstĂ¶rung. Es ist nicht nur eine Angewohnheit oder eine Sache der WillensstĂ¤rke, es anders zu machenâ€ś, sagt die Beraterin. â€žDas ist fĂĽr viele sehr entlastend und eine Basis, auf der sie weiterkommen kĂ¶nnen. Es gibt einen guten Satz: Du bist nicht schuld an dem, wie es dir jetzt geht, aber du bist die Einzige, die es Ă¤ndern kann und diese Unterscheidung zu machen.â€ś</para></section>
";s:12:"externalData";N;s:7:"sortKey";s:53:"Der Raum, in dem Claudia Burmeister, die Leiterin der";}s:12:"languageCode";s:6:"ger-DE";s:9:"versionNo";i:12;}i:7;O:46:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\Field":6:{s:2:"id";i:526272;s:17:"fieldDefinitionId";i:1318;s:4:"type";s:16:"ezobjectrelation";s:5:"value";O:51:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\FieldValue":3:{s:4:"data";a:1:{s:20:"destinationContentId";N;}s:12:"externalData";N;s:7:"sortKey";i:0;}s:12:"languageCode";s:6:"ger-DE";s:9:"versionNo";i:12;}i:8;O:46:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\Field":6:{s:2:"id";i:526274;s:17:"fieldDefinitionId";i:1320;s:4:"type";s:20:"ezobjectrelationlist";s:5:"value";O:51:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\FieldValue":3:{s:4:"data";a:1:{s:21:"destinationContentIds";a:0:{}}s:12:"externalData";N;s:7:"sortKey";s:0:"";}s:12:"languageCode";s:6:"ger-DE";s:9:"versionNo";i:12;}i:9;O:46:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\Field":6:{s:2:"id";i:526275;s:17:"fieldDefinitionId";i:1282;s:4:"type";s:10:"ezrichtext";s:5:"value";O:51:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\FieldValue":3:{s:4:"data";s:167:"<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<section xmlns="http://docbook.org/ns/docbook" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" version="5.0-variant ezpublish-1.0"/>
";s:12:"externalData";N;s:7:"sortKey";s:0:"";}s:12:"languageCode";s:6:"ger-DE";s:9:"versionNo";i:12;}i:10;O:46:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\Field":6:{s:2:"id";i:526276;s:17:"fieldDefinitionId";i:1283;s:4:"type";s:20:"ezobjectrelationlist";s:5:"value";O:51:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\FieldValue":3:{s:4:"data";a:1:{s:21:"destinationContentIds";a:3:{i:0;i:72310;i:1;i:71945;i:2;i:51784;}}s:12:"externalData";N;s:7:"sortKey";s:17:"72310,71945,51784";}s:12:"languageCode";s:6:"ger-DE";s:9:"versionNo";i:12;}i:11;O:46:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\Field":6:{s:2:"id";i:526277;s:17:"fieldDefinitionId";i:1284;s:4:"type";s:20:"ezobjectrelationlist";s:5:"value";O:51:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\FieldValue":3:{s:4:"data";a:1:{s:21:"destinationContentIds";a:0:{}}s:12:"externalData";N;s:7:"sortKey";s:0:"";}s:12:"languageCode";s:6:"ger-DE";s:9:"versionNo";i:12;}i:12;O:46:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\Field":6:{s:2:"id";i:526278;s:17:"fieldDefinitionId";i:1275;s:4:"type";s:6:"ezdate";s:5:"value";O:51:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\FieldValue":3:{s:4:"data";a:2:{s:9:"timestamp";i:1590883200;s:6:"rfc850";N;}s:12:"externalData";N;s:7:"sortKey";i:1590883200;}s:12:"languageCode";s:6:"ger-DE";s:9:"versionNo";i:12;}i:13;O:46:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\Field":6:{s:2:"id";i:526279;s:17:"fieldDefinitionId";i:1277;s:4:"type";s:8:"ezstring";s:5:"value";O:51:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\FieldValue":3:{s:4:"data";s:35:"Hilfe fĂĽr Frauen mit EssstĂ¶rungen";s:12:"externalData";N;s:7:"sortKey";s:35:"hilfe fĂĽr frauen mit essstĂ¶rungen";}s:12:"languageCode";s:6:"ger-DE";s:9:"versionNo";i:12;}i:14;O:46:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\Field":6:{s:2:"id";i:526280;s:17:"fieldDefinitionId";i:1278;s:4:"type";s:8:"ezstring";s:5:"value";O:51:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\FieldValue":3:{s:4:"data";s:104:"Die Beratungsstelle â€žWaagnisâ€ś in Regensburg hilft Frauen und MĂ¤dchen mit EssstĂ¶rungen. Ein Besuch.";s:12:"externalData";N;s:7:"sortKey";s:104:"die beratungsstelle â€žwaagnisâ€ś in regensburg hilft frauen und mĂ¤dchen mit essstĂ¶rungen. ein besuch.";}s:12:"languageCode";s:6:"ger-DE";s:9:"versionNo";i:12;}i:15;O:46:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\Field":6:{s:2:"id";i:529719;s:17:"fieldDefinitionId";i:1354;s:4:"type";s:10:"ezrichtext";s:5:"value";O:51:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\FieldValue":3:{s:4:"data";s:167:"<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<section xmlns="http://docbook.org/ns/docbook" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" version="5.0-variant ezpublish-1.0"/>
";s:12:"externalData";N;s:7:"sortKey";s:0:"";}s:12:"languageCode";s:6:"ger-DE";s:9:"versionNo";i:12;}i:16;O:46:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\Field":6:{s:2:"id";i:532934;s:17:"fieldDefinitionId";i:1356;s:4:"type";s:8:"ezstring";s:5:"value";O:51:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\FieldValue":3:{s:4:"data";N;s:12:"externalData";N;s:7:"sortKey";s:0:"";}s:12:"languageCode";s:6:"ger-DE";s:9:"versionNo";i:12;}i:17;O:46:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\Field":6:{s:2:"id";i:541125;s:17:"fieldDefinitionId";i:1394;s:4:"type";s:10:"ezrichtext";s:5:"value";O:51:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\FieldValue":3:{s:4:"data";s:167:"<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<section xmlns="http://docbook.org/ns/docbook" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" version="5.0-variant ezpublish-1.0"/>
";s:12:"externalData";N;s:7:"sortKey";s:0:"";}s:12:"languageCode";s:6:"ger-DE";s:9:"versionNo";i:12;}i:18;O:46:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\Field":6:{s:2:"id";i:543612;s:17:"fieldDefinitionId";i:1396;s:4:"type";s:9:"ezboolean";s:5:"value";O:51:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\FieldValue":3:{s:4:"data";b:1;s:12:"externalData";N;s:7:"sortKey";i:1;}s:12:"languageCode";s:6:"ger-DE";s:9:"versionNo";i:12;}i:19;O:46:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\Field":6:{s:2:"id";i:549531;s:17:"fieldDefinitionId";i:1411;s:4:"type";s:9:"ezboolean";s:5:"value";O:51:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\FieldValue":3:{s:4:"data";b:0;s:12:"externalData";N;s:7:"sortKey";i:0;}s:12:"languageCode";s:6:"ger-DE";s:9:"versionNo";i:12;}i:20;O:46:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\Field":6:{s:2:"id";i:633514;s:17:"fieldDefinitionId";i:1595;s:4:"type";s:9:"ezboolean";s:5:"value";O:51:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\FieldValue":3:{s:4:"data";b:0;s:12:"externalData";N;s:7:"sortKey";i:0;}s:12:"languageCode";s:6:"ger-DE";s:9:"versionNo";i:12;}i:21;O:46:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\Field":6:{s:2:"id";i:637609;s:17:"fieldDefinitionId";i:1596;s:4:"type";s:8:"ezstring";s:5:"value";O:51:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\FieldValue":3:{s:4:"data";N;s:12:"externalData";N;s:7:"sortKey";s:0:"";}s:12:"languageCode";s:6:"ger-DE";s:9:"versionNo";i:12;}i:22;O:46:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\Field":6:{s:2:"id";i:653131;s:17:"fieldDefinitionId";i:1630;s:4:"type";s:20:"ezobjectrelationlist";s:5:"value";O:51:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\FieldValue":3:{s:4:"data";a:1:{s:21:"destinationContentIds";a:0:{}}s:12:"externalData";N;s:7:"sortKey";s:0:"";}s:12:"languageCode";s:6:"ger-DE";s:9:"versionNo";i:12;}i:23;O:46:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\Field":6:{s:2:"id";i:657226;s:17:"fieldDefinitionId";i:1628;s:4:"type";s:10:"ezrichtext";s:5:"value";O:51:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\FieldValue":3:{s:4:"data";s:167:"<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<section xmlns="http://docbook.org/ns/docbook" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" version="5.0-variant ezpublish-1.0"/>
";s:12:"externalData";N;s:7:"sortKey";s:0:"";}s:12:"languageCode";s:6:"ger-DE";s:9:"versionNo";i:12;}i:24;O:46:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\Field":6:{s:2:"id";i:661321;s:17:"fieldDefinitionId";i:1631;s:4:"type";s:20:"ezobjectrelationlist";s:5:"value";O:51:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\FieldValue":3:{s:4:"data";a:1:{s:21:"destinationContentIds";a:0:{}}s:12:"externalData";N;s:7:"sortKey";s:0:"";}s:12:"languageCode";s:6:"ger-DE";s:9:"versionNo";i:12;}i:25;O:46:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\Field":6:{s:2:"id";i:665416;s:17:"fieldDefinitionId";i:1629;s:4:"type";s:10:"ezrichtext";s:5:"value";O:51:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\FieldValue":3:{s:4:"data";s:167:"<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<section xmlns="http://docbook.org/ns/docbook" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" version="5.0-variant ezpublish-1.0"/>
";s:12:"externalData";N;s:7:"sortKey";s:0:"";}s:12:"languageCode";s:6:"ger-DE";s:9:"versionNo";i:12;}i:26;O:46:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\Field":6:{s:2:"id";i:875996;s:17:"fieldDefinitionId";i:1716;s:4:"type";s:10:"ezrichtext";s:5:"value";O:51:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\FieldValue":3:{s:4:"data";s:167:"<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<section xmlns="http://docbook.org/ns/docbook" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" version="5.0-variant ezpublish-1.0"/>
";s:12:"externalData";N;s:7:"sortKey";s:0:"";}s:12:"languageCode";s:6:"ger-DE";s:9:"versionNo";i:12;}i:27;O:46:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\Field":6:{s:2:"id";i:880091;s:17:"fieldDefinitionId";i:1717;s:4:"type";s:20:"ezobjectrelationlist";s:5:"value";O:51:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\FieldValue":3:{s:4:"data";a:1:{s:21:"destinationContentIds";a:0:{}}s:12:"externalData";N;s:7:"sortKey";s:0:"";}s:12:"languageCode";s:6:"ger-DE";s:9:"versionNo";i:12;}i:28;O:46:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\Field":6:{s:2:"id";i:946107;s:17:"fieldDefinitionId";i:2148;s:4:"type";s:16:"ezobjectrelation";s:5:"value";O:51:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\FieldValue":3:{s:4:"data";a:1:{s:20:"destinationContentId";N;}s:12:"externalData";N;s:7:"sortKey";i:0;}s:12:"languageCode";s:6:"ger-DE";s:9:"versionNo";i:12;}i:29;O:46:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\Field":6:{s:2:"id";i:954298;s:17:"fieldDefinitionId";i:2149;s:4:"type";s:16:"ezobjectrelation";s:5:"value";O:51:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\FieldValue":3:{s:4:"data";a:1:{s:20:"destinationContentId";N;}s:12:"externalData";N;s:7:"sortKey";i:0;}s:12:"languageCode";s:6:"ger-DE";s:9:"versionNo";i:12;}i:30;O:46:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\Field":6:{s:2:"id";i:1111072;s:17:"fieldDefinitionId";i:2480;s:4:"type";s:9:"ezboolean";s:5:"value";O:51:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\FieldValue":3:{s:4:"data";b:0;s:12:"externalData";N;s:7:"sortKey";i:0;}s:12:"languageCode";s:6:"ger-DE";s:9:"versionNo";i:12;}i:31;O:46:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\Field":6:{s:2:"id";i:1303708;s:17:"fieldDefinitionId";i:2687;s:4:"type";s:10:"ezdatetime";s:5:"value";O:51:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\FieldValue":3:{s:4:"data";N;s:12:"externalData";N;s:7:"sortKey";N;}s:12:"languageCode";s:6:"ger-DE";s:9:"versionNo";i:12;}i:32;O:46:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\Field":6:{s:2:"id";N;s:17:"fieldDefinitionId";i:2801;s:4:"type";s:16:"ezobjectrelation";s:5:"value";O:51:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\FieldValue":3:{s:4:"data";a:1:{s:20:"destinationContentId";N;}s:12:"externalData";N;s:7:"sortKey";i:0;}s:12:"languageCode";s:6:"ger-DE";s:9:"versionNo";i:12;}i:33;O:46:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\Field":6:{s:2:"id";N;s:17:"fieldDefinitionId";i:2800;s:4:"type";s:16:"ezobjectrelation";s:5:"value";O:51:"Ibexa\Contracts\Core\Persistence\Content\FieldValue":3:{s:4:"data";a:1:{s:20:"destinationContentId";N;}s:12:"externalData";N;s:7:"sortKey";i:0;}s:12:"languageCode";s:6:"ger-DE";s:9:"versionNo";i:12;}}}