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Die Entscheidung fĂĽr den Brexit mache alles noch schlimmer. "Eine kleine Mehrheit hat dafĂĽr gestimmt und wir anderen haben das GefĂĽhl, reingelegt worden zu sein", sagt Daniel. Er sei in dem Bewusstsein aufgewachsen, ein BĂĽrger Europas zu sein. "Der Gedanke, wieder als Gast nach Europa zu fahren, gefĂ¤llt mir nicht."</literallayout></para><para><literallayout class="normal"><emphasis>Text, Foto, Video: Simone Utler</emphasis>
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<link xlink:href="https://youtu.be/ODUWEt3GE9g" xlink:show="new" ezxhtml:class="teaserLink">Mehr erzĂ¤hlt Daniel in unserem Video</link>
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Nikolina mag die EuropĂ¤ische Union. "Weil sie Frieden schafft und jungen Menschen MĂ¶glichkeiten bietet." AuĂźerdem habe die EU "ein Auge" auf die slowenische Regierung. "Aber ich habe Angst, dass Europa seine Leidenschaft fĂĽr Jesus verliert. Und das Christentum ist fĂĽr mich ein wesentlicher Aspekt Europas, den es zu bewahren gilt."</literallayout></para><para><literallayout class="normal"><emphasis>Text, Foto, Video: Simone Utler</emphasis>
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<link xlink:href="https://www.youtube.com/watch?v=ebDMrsOdUWI" xlink:show="new" ezxhtml:class="teaserLink">Mehr erzĂ¤hlt Nikolina in unserem Video</link></literallayout></para><para/><para/><para/><title ezxhtml:level="3">Ausgabe 4/2018</title><title ezxhtml:level="2">Jakob (20) aus Deutschland: "Die Probleme der Welt sind nicht national zu lĂ¶sen."</title><ezembed xlink:href="ezcontent://28627" view="embed" ezxhtml:class="lightbox ibexa-embed-type-image" ezxhtml:align="right"><ezconfig><ezvalue key="size">large</ezvalue></ezconfig></ezembed><para>Jakob ist ein besonders engagierter EuropĂ¤er. Nach dem Abitur war er mit dem Freiwilligendienst der Salesianer Don Boscos ein Jahr in SĂĽdindien. Jetzt studiert er in MĂĽnster Mathematik und Physik â€“ und engagiert sich ehrenamtlich in mehreren politischen Projekten. Zum einen leitet er einen antirassistischen Stadtrundgang fĂĽr SchĂĽler, bei dem er ĂĽber Alltagsrassismus, die europĂ¤ische Grenzlandschaft und globale Ungerechtigkeit informiert. Zum anderen ist er MitgrĂĽnder eines Stammtischs zum Thema Rassismus, bei dem es vor allem um Flucht und Migration geht. "Da kommen automatisch Diskussionen ĂĽber Europa auf, denn die FlĂĽchtlingsthematik muss man auch strukturell betrachten."</para><para>Jakob ist Fan der europĂ¤ischen Idee: "Es geht darum, von den Nationalstaaten wegzukommen, sich als EuropĂ¤er zu fĂĽhlen und gemeinsam zu handeln, um Probleme der Welt zu lĂ¶sen." Doch er sieht auch Herausforderungen, wie die "nicht immer sinnvollen" AuswĂĽchse der BĂĽrokratie. Seine eigene Zukunft ist fĂĽr Jakob noch vage: "Mathe und Physik machen mir viel SpaĂź â€“ aber ich weiĂź nicht, wie ich damit Kinder und Jugendliche erreichen und die Welt zu einem besseren Ort machen kann."</para><para><literallayout class="normal"><emphasis>Text, Foto, Video: Simone Utler</emphasis>
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<link xlink:href="https://www.youtube.com/watch?v=_-5A_TEVHsU" xlink:show="new" ezxhtml:class="teaserLink">Mehr erzĂ¤hlt Jakob in unserem Video</link>
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FĂĽr Sonia bedeutet Europa vor allem Vielfalt und Reichtum. Als LiteraturĂĽbersetzerin mĂ¶chte sie Menschen aus unterschiedlichen Sprachkreisen verbinden. Doch gerade in ihrer Heimat Norditalien sei die Zukunft fĂĽr junge Leute eine Herausforderung: Nebenjobs im Tourismus gebe es in der Region um Venedig im Ăśberfluss, aber kaum feste Jobs. Frauen stehen vor einem weiteren Problem: "Man hĂ¶rt immer wieder, dass sie im VorstellungsgesprĂ¤ch gefragt werden, ob sie Kinder wollen. Oder dass eine Frau gefeuert wurde, weil sie schwanger war." Sonia kritisiert mangelnde Aktion in der Gesellschaft: "Wir Italiener kĂ¶nnen sehr gut ĂĽber Dinge reden. Aber wenn es ums Handeln geht, kommt nicht viel."</literallayout></para><para><literallayout class="normal"><emphasis>Text, Foto, Video: Simone Utler</emphasis>
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<link xlink:href="https://www.youtube.com/watch?v=RtnYhzKpE_g" xlink:show="new" ezxhtml:class="teaserLink">Mehr erzĂ¤hlt Sonia in unserem Video</link>
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SpĂ¤ter einmal mĂ¶chte David eine Familie grĂĽnden. Eine Stelle im AuswĂ¤rtigen Amt oder bei der UNO in Wien wĂĽrde ihn interessieren. Er kann sich aber auch vorstellen, als Anwalt zu arbeiten. "Man muss sich ausprobieren, um seinen Weg zu finden." Obwohl ihn die Unsicherheit nach dem Regierungswechsel in seiner Heimat und die FlĂĽchtlingswelle beschĂ¤ftigt, blickt David positiv in die Zukunft. Er kann sich gut vorstellen, in Ă–sterreich zu bleiben, mĂ¶chte aber auch die FreizĂĽgigkeit nutzen, die Europa bietet. "Ich glaube, nirgendwo anders auf der Welt gibt es eine so hohe Vielfalt auf so engem Raum."</literallayout></para><para><literallayout class="normal"><emphasis>Text, Foto, Video: Simone Utler</emphasis>
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<link xlink:href="https://www.youtube.com/watch?v=LbXOTBCto08" xlink:show="new" ezxhtml:class="teaserLink">Mehr erzĂ¤hlt David in unserem Video</link></literallayout></para><para><literallayout class="normal">Â  
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